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Zahnspangen.CC Forum / Feste Zahnspangen / Seit 2,5J festsitzende Zahnspange, jetzt Tiefbiss - wie Korrektur?
Autor Mitteilung
fifilein

registriert
# Gesendet: 20 Jul 2010 02:55
Antwort 


Hi,

ich habe seit knapp 2,5J eine festsitzende Zahnspange, bei mir mussten Backenzähne als Lückenfüller nach vorne geschoben werden, was ewig dauerte.

Das ganze wurde im Unterkiefer nur mit Gummibändern und Verspannung der Vorderzähne durchgeführt, was zur Folge hat, dass ich jetzt an einem ziemlichen Tiefbiss "leide" (meine eigene Diagnose, ca 5mm Freiraum horizontal zwischen Ober- und Unterkiefer, ca. 3-5mm vertikaler Versatz). Vermutlich wurden die Vorderzähne durch die Gummizüge nach hinten gezogen.

Lässt sich dies den auch im Erwachsenen Alter noch mit einer abnehmbaren Zahnspange korregieren, wobei die hinteren Backenzähne mit nach vorne wandern müssten wenn die Vorderzähne wieder nach vorne gedrückt werden (sonst wäre der Lückenschluss nicht mehr gegeben). Ich würde meine festsitzende Zahnspange wirklich gerne loswerden ...

ich werde dies natürlich auch meinen Kfo fragen, aber ich hätte gerne unabhängige antworten,

danke,

lg

fifilein

registriert
# Gesendet: 20 Jul 2010 02:59
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habe vergessen zur erwähnen, dass durch diesen tiefbiss meine zunge auch ziemlich einggengt ist, ein weiteres indiz dass sich die vorderzähne nach hinten geschoben haben

Trinity

Moderator
# Gesendet: 20 Jul 2010 07:42
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Lässt sich dies den auch im Erwachsenen Alter noch mit einer abnehmbaren Zahnspange korregieren
Nein, eigentlich nicht. Wenn doch, müsstest Du die lose Spange am Tage mndestens 16-20 Stunden tragen. Eine lose Spange ist wirklich keine Verbesserung zur festen Spange. Die Behandungsdauer ist länger, der Tragekomfort ist extrem schlecht, mit loser Spange kann man nicht richtig sprechen, die Schmerzen sind heftiger usw. Ich rate Dir dringend(!) von einer lose Spange ab. Damit tust Du Dir keinen Gefallen.

tantefrieda

registriert
# Gesendet: 20 Jul 2010 08:23
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kann mich Trinity nur anschliessen, ich erinnere mich nur zu gut, wie froh ich anno-dazumal trotz der anfänglichen Unannehmlichkeiten über meine feste Spange war, nachdem ich vorhin jahrelang lose Spangen hatte. War übrigens dann auch der Grund warum ich mich jetzt gegen die unsichtbare Invisalign und für ne erneute feste entschieden habe, selbst bei besten Vorsätzen nervt es ziemlich bald immer noch ne Spangendose mitzutragen ...

fifilein

registriert
# Gesendet: 20 Jul 2010 09:25
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Vielen Dank, war zwar nicht die erhoffte Antwort, aber es ist ja wichtiger das es funktioniert.

Wie funktioniert denn das mit eine festsitzenden Zahnspange? irgendwo muss ja ein Druck/Zug nach Vorne entstehen. Ich habe etwas von einem Flex-irgendwas gelesen (der hinten zwischen Ober und Unterkiefer eingehängt wird, eine Art Gummipuffer) kann mich aber leider nicht erinnern.

Noch etwas weiteres, muss dieser Tiefbiss noch korregiert werden (wie oben geschrieben, ca 5mm horizontal ca3-4mm vertical)? Die Ursprüngliche Behandlungsdauer war mit 2J fix und 1J abnehmbar, und mittlerweile bin ich bei ~3J Fix. Das ist eindeutig durch den Lückenschluss entstanden, dh ist das in den Behandlungskosten noch integriert?

Trinity

Moderator
# Gesendet: 20 Jul 2010 10:46
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Wie funktioniert denn das mit eine festsitzenden Zahnspange?
Deine Beschreibung ist etwas schwierig. Ich vermute mal, dass Du auch einen Überbiss hast und der Dir am meisten Sorgen bereitet. Je nachdem wo der herkommt, kann ein FlexDeveloper oder ein Headgear sinnvoll sein oder einfach nur Gummis.

Noch etwas weiteres, muss dieser Tiefbiss noch korregiert werden (wie oben geschrieben, ca 5mm horizontal ca3-4mm vertical)
Es MUSS ja nichts korrigiert werden. Ein befriedigender Abschluss ist das aber sicherlich nicht. Meines Erachtens sollte das korrigiert werden - Spätfolgen können hier aufgrund des nicht ordentlichen Bisses sicherlich auftreten.

Das ist eindeutig durch den Lückenschluss entstanden, dh ist das in den Behandlungskosten noch integriert?
Das musst Du Deinen KFO fragen. Das hängt von Deinem Vertrag ab und wie der KFO damit umgeht. Sicherlich lässt sich aber eine KFO-Behandlung nicht im Detail planen, da der Körper sich unterschiedlich verhält. Mehrkosten sind also durchaus möglich.

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